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Mezzosopran Melis Jaatinen, Foto: Mikko Mäntyniemi

KONZERT MELIS JAATINEN, JARI TYNI

MI 16.04, 19.00 Uhr

Location: Finnland-Institut in Deutschland

Eintritt: 8, ermäßigt 5 euro

Tickets: Finnland-Institut in Deutschland, info@finstitut.de, 030-520026010

Veranstalter: Finnland-Institut in Deutschland (www.finstitut.de), Sibelius-Akademie Helsinki (www.siba.fi/en/)

Melis Jaatinen, Mezzosopran
Jari Tyni, Klavier

Ein weiteres Konzert aus der Reihe "Die finnischen Romantiker begegnen Beethoven“ präsentieren Melis Jaatinen und Jari Tyni.
Melis Jaatinen ist sowohl als ausgezeichnete Kammermusikerin als auch als äußerst begabte Opernsängerin bekannt. Im Herbst 2005 sang sie die Rolle der Cherubino in Die Hochzeit des Figaro in der Oper von Pori in Finnland und 2006 die Dido in der Produktion Dido und Aeneas der Sibelius-Akademie. Zu ihren Schwerpunkten zählen außerdem Barock- und Oratorienmusik.
Jari Tyni belegte 2004 den ersten Platz des nationalen Wettbewerbs für Liedpianisten bei den Kangasniemi-Musikwochen. Seit Herbst 2001 studiert er darstellende Tonkunst an der Sibelius-Akademie bei Marita Viitasalo und Juhani Lagerspetz. 2007 erhielt er dort sein Diplom als Pianist. Tyni studierte Kammermusik und Lied u.a. bei Martin Katz, Ilmo Ranta, Udo Rainemann, Eero Heinonen, Gustav Djupsjöbacka und Larissa Gergieva.
Das Programm des Konzerts umfasst Stücke von Toivo Kuula, Leevi Madetoja, Jean Sibelius und Ludwig van Beethoven.
Jean Sibelius, Finnlands „Nationalkomponist“, ist als prominentester Vertreter dieser Stilepoche bekannt. Aber auch weitere Musikergrößen der finnischen Romantik lohnt es sich kennenzulernen: Ilmari Hannikainen, Toivo Kuula, Armas Launis, Leevi Madetoja, Erkki Melartin, Selim Palmgren und Väiniö Raitio werden mit ihren Klavier-, Gesangs- und Kammermusikkompositionen im Rahmen der Konzertreihe vorgestellt.

Als „Kontrapunkt“ zu den finnischen Romantikern dient der deutsche Klassiker Ludwig van Beethoven. Die Kompositionen dieses Genius der Wiener Klassik bilden einen stilistischen Gegenpol zu den finnischen Romantikern, die erst 100 Jahre später wirkten. Darüber hinaus ist interessant festzustellen, dass Beethoven trotz des zeitlichen Abstandes einen gewissen Einfluss auf die Werke der finnischen Romantiker hatte.


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